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Corina Ungureanu-KissHans Werner Henze:

der Künstler und seine Musiksprache

auch in Klavierwerken

 

Dr. phil. Corina Ungureanu Kiss

 

 

Musik im zwanzigsten Jahrhunderts, insbesondere in der zweiten Hälfte des 20 Jahrhunderts, hat eine neue Seele mit neuen künstlerischen Aspekten hervorgebracht, die sich in eine großen Spektrum von Gedanken und philosophischen Ideen bewegen. In der Musik beginnt die neue Orientierung in einem besonderen Konzept von Klang bis zum Ausschließlichkeit. Hans Werner Henze zählt zu den bedeutedste Komponisten unsere Zeit, mit einem wichtigen Beitrag in der Musik.

In seinen ersten Kompositionen setzte sich Henze den auch aktiv mit der Zwölftontechnik auseinander, verknüpfte sie aber mit neoklassizistischem Stil, so in dem Kammerkonzert (1946), in der ersten Sinfonie (1947) und dem ersten Violinkonzert (1947).

„Tonalität“ ist für Henze in der zeitgenössischen Musik kein erledigtes Relikt. Tonalität darf allerdings nicht nur als Funktionsharmonik oder einfache erweiterte Tonalität verstanden werden, vielmehr lässt sie sich als eine Kraft erklären, welche die Töne und Klänge vertikal und horizontal grundsätzlich zusammenhält.
Von Werk zu Werk ist eine eigene Wertigkeit der Spannungen zu bestimmen. Konsonanz und Dissonanz wurde dabei als Pole von Ruhe und Bewegung semantisch kodifiziert.

Die Formulierung seiner Tonalität im Sinne des konsonantischen Klangs wird zum Ausdruck kreatürlicher Naivität. Sie wird in einen Aussagezusammenhang hineingezogen, der gleichfalls tradiert wie aktuell ist.

Henze ist der Komponist extremer Emotionen. Auch in dieser Hinsicht ist seine Ästhetik durch und durch profan: jede musikalische Wahrnehmung ist eine sinnliche Erfahrung.

„Ich – Rede“ und „Ich –Kunst“ sind insofern aber von egozentrischem oder egomanischem Verhalten zu unterscheiden. Denn der Künstler, der von sich redet oder über sich musiziert, objektiviert sein ICH in dem Sinne, dass er in Bezug zum Subjekt als empirisches Ich verschwindet hinter dem Subjekt als vorgestelltem Thema.

In den Werken für Klavier hat Henze kompositionstechnisches Neuland betreten. Von der seriellen, über die aleatorische Anlage der Musik bis zum quasi-improvisatorischen Stil. Henzes Musik ist nicht nur klingendes Material sondern auch bewegen auch Gedanken. Der Weg, den Henze gemäß seiner Veranlagung gewählt hat, ist von der Idee geprägt, dass sich durch Musik sprechen lässt.
Bis in die sechziger Jahre schreibt er zwei Stücke mit Serien. Die Darmstädter Führer meinten, das Zentrum aller relevanten zeitgenössischen Musikproduktionen besetzt zu halten. Sonatine für Klavier (1947) in der klassischen Form, mit drei Sätzen: Allegro con brio, Andantino, Pastorale und Variationen für Klavier op.13 (1948) mit neun Variationen. Henzes wichtigstes Werk des Jahres 1959 Sonata per il pianoforte (Molto movimento, Cantabile con tenerezza, Vivace) kann ebenfalls als eine Art Antwort auf die Darmstädter Sprengsätze der Zeit genommen werden. Dieses Stuck gehört zu den avantgardistischen Kompositionen Henzes, der Klaviersatz, der meist in drei Systemen notiert ist, ist durch Riesenintervalle, durch extreme Dynamik (ffff bis ppppp), durch aperiodische Rhythmen und durch ständige Stimmkreuzungen, in die Nähe des punktuellen Stils getrieben.

Das bedeutet nicht, dass Henze die in den frühen sechziger Jahren überall entwickelten neuen Techniken, die unter dem Wort „Aleatorik“ zusammengefasst worden sind, nicht auch in sein Komponieren mit einbezogen hätte, allerdings sehr viel später als andere Komponisten.

Divertimenti (1964) ist im Sinne ein neues Konzept für zwei Klaviere. Als Themen benutzt er die Zwischenspiele aus Oper „Der junge Lord“ (1964).

Henzes Gebrauch alter Techniken und Formen ist Ausdruck seines emphatischen Traditionsverständnisses. Deren Wertschätzung spricht aus den Titeln und Überschriften seiner Werke.

 

Dr. phil. Corina Ungureanu Kiss

17.03.2009

 

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