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       RUMÄNIEN FÜR " ANFÄNGER "       

Florin Zaheu

 

Rumänien in einem Satz beschreiben zu wollen, ist eine Herausforderung. Jeglicher Aussage über dieses Land folgt ein "aber". Was die Fläche und die Bevölkerung betrifft, liegt Rumänien im Mittelfeld im europäischen Vergleich; aber … es ist das größte Land Südosteuropas und das birgt viel versprechendes Potenzial für die Zukunft. Geographisch betrachtet, liegt Rumänien am Treffpunkt dreier großen Regionen: Mittel, Osteuropa und der Balkan. Es ist ein Land "an der Kreuzung", es teilt Geschichte und Traditionen mit den Nachbarländer; aber… es bewahrt ihre Identität und ihr einzigartiges Charme.

Die Rumänen sind ein römanisches Volk und sprechen eine lateinische Sprache, wie die Franzosen, die Italiener, die Spanier und die Portugiesen. Unter den Völkern lateinischer Herkunft gehören die Rumänen als Einzige der morgenländischen Christenheit an, während sie aber das lateinische Erbe mit Stolz gepflegt haben. Als Rumänien 1859 zum Nationalstaat wurde, geschah dies nach den Modellen des abendländischen Europa. Zum Ende des Ersten Weltkrieges ging ein Jahrhunderte alter Traum der Rumänen in Erfüllung: alle rumänischen Territorien wurden zu einem Staat vereint (1 Dez. 1918). Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten Rumänen, ebenso wie andere osteuropäische Völker, das Kommunismus und die Diktatur miterleben. Im Dezember 1989 erhob sich das Volk und stellte die Demokratie wieder her.

Rumänien befindet sich heute in der Übergangsphase zur Marktwirtschaft und zu einer funktionierenden demokratischen Gesellschaft. Trotz enormer Schwierigkeiten sind die Rumänen fest entschlossen, dieses neue Kapitel in der Geschichte ihres Landes als Teil euro-atlantischer Strukturen anzugehen. Rumänien hat sich vorgenommen, eine Schlüsselrolle als Stabilitäts- und konsensfördernder Faktor in einer von Konflikten durchgerüttelten Region zu spielen. Das Land hat sich zu einem sinnvollen offenen Dialog mit der Welt engagiert und versucht, die Werte des eigenen Kulturerbes zu übermitteln.

Deutsche Wanderungsbewegungen nach Rumänien: Sachsen, Schwaben, Zipser und Landler sind Bezeichnungen von deutschen Gruppen, die zu verschiedene Zeiten nach Rumänien eingewandert sind. Sie bildeten auf dem Gebiet Siebenbürgens und des Banats die stärkste deutschsprachige Bevölkerungsgruppe Südosteuropas. Die Geschichte der deutschen Einwanderung begann in der ersten Hälfte des zwölften Jahrhunderts und hielt - mit Unterbrechungen - bis ins 18.Jahrhundert an. In den 80en und 90en Jahren führten die tiefgreifenden Umwälzungen in Europa auch bei den Deutschen in Rumänien zu einem massiven Rückwanderungsprozess. Hunderttausende sächsische und schwäbische Familien haben Siebenbürgen und das Banat verlassen, um nach Deutschland überzusiedeln.

Sie verließen ihre Dörfer, ihre Häuser und Kirchen. Was sie zurückgelassen haben, sind stille und geordnete Friedhöfe und ländliche Siedlungen. Einige davon, wie die Anlagen von Birthälm, Kelling, Tartlau, Deutsch-Weißkirch, Keisd und die Stadt Schäßburg sind dermaßen wertvoll, dass sie ins Kulturerbe der Welt aufgenommen wurden. Es gibt viel zu sehen, zu hören und zu fühlen in Rumänien. Besucher werden mit der rumänischen Gastfreundschaft und mit einer Mischung von Schönheit und Originalität empfangen. Folgen Sie uns...

 

Florin Zaheu

 

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